Götterbaum


 

Im südlichen Schlossgarten steht ein eher unscheinbarer, junger Baum, der den viel versprechenden Namen „Götterbaum“ trägt. Seine Blätter sind gefiedert wie bei einem Eschenbaum und können eine Länge von einem Meter erreichen. Der Baum stammt aus China und wurde erst zum Ende des 18. Jh. in Europa eingeführt. Wo der Götterbaum gute Lebensbedingungen vorfindet, kann er innerhalb von 20 bis 25 Jahren eine Höhe von 30 Metern erreichen. Seinen im Frühling reich blühenden, gelbweißen Blütenrispen entströmt ein unangenehmer Duft. Kurze Zeit später kann man Früchte entdecken, die als geflügelte Schoten in größeren Bündeln am Baum hängen und sich im Laufe des Sommers rötlich einfärben.


Übrigens sind Rinde und Samen für den Menschen giftig.

1. Fruchtrispe des Götterbaumes im Schlosspark

2. Fruchtrispe und gefiederte Blätter des Götterbaumes

3. Geflügelte Fruchtschote

   
 
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Stand: 21-Feb-2012